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Kinder für Kinder - das Plakat

Presse
Was die Lokalpresse über uns schreibt

 

14.04.2011

Kinder helfen Kindern

"Die Kinder haben keine Eltern mehr und nichts zu essen", beschreibt Davina nachdenklich ihre Sicht auf das Schicksal der über 100 000 obdachlosen Kinder im japanischen Katastrophengebiet: "Deshalb habe ich überlegt, wie ich helfen kann." Das hat die neunjährige Schülerin der Brüder Grimm-Schule gemeinsam mit ihrem Vater Georg Heuschen getan. Er sagt: "Wir wollen Kindern die Möglichkeit geben, selbst zu handeln." Daraus entstand die Idee, mit Freundinnen und Freunden Origami-Kraniche zu falten. So waren Leonie, Simon, Lara, Joana, Emily und viele andere in der Brüder Grimm-Schule damit beschäftigt, farbiges Papier in die Form des Glücks-Symbols zu bringen. "Ich bastel total gern und möchte den Kindern helfen", sagt Jonas, der sich im Internet angesehen hat, wie das funktioniert. Heuschen freut sich über die Unterstützung der Schulleitung und der Eltern. Auch Claudia Strerath wird helfen und im Namen der Meerbuscher Aktionsgruppe von Plan International Deutschland dafür sorgen, dass alle gesammelten Spenden den Kindern vor Ort zu Gute kommen. Natürlich hoffen alle, dass diese auf privater Initiative begründete Spendenaktion "Kinder für Kinder" viele Euros einbringt. Beginnend am 16. April werden am Aktionsstand an fünf aufeinanderfolgenden Samstagen von 9 bis 12 Uhr auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz Origami-Kraniche gegen Spende abgegeben. "Vom japanischen Generalkonsul haben wir schon ein Dankeschön bekommen", so Heuschen, der für die Aktion die Internetseite www.kinder-fuer-kinder.net gestaltet.

Quelle: Rheinische Post - Ortsgespräch - Monika Götz

 

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16.04.2011

Neunjährige wirkt mit ihrem Engagement ansteckend

Mehr als hunderttausend Kinder hätten in Japan ihr Zuhause verloren, berichtet Logo, die Nachrichtensendung des Kinderkanals. Und das ist nicht der erste Beitrag, den Davina Tüllmann über das Leben der Kinder in Japan nach der großen Katastrophe gesehen hat. "Unsere Lehrerin hat uns erklärt, was mit den Kindern passiert, wenn sie Strahlen abbekommen. Da hatte ich Angst und am Abend auch ein wenig Bauchschmerzen", sagt die Neunjährige. Sie fragte ihren Vater, was sie tun könne. Aber seine Idee, Geld zu spenden, reichte ihr nicht. Der Vater, Georg Heuschen, erinnert sich: "Sie wollte selber etwas machen und sicher sein, dass das Geld auch bei den Kindern ankommt. Darum hatten wir die Idee, Origami- Figuren zu basteln und zu verschenken. Wer mag, kann etwas spenden. Das Geld schicken wir mit Plan International nach Japan."

Der Kranich steht in Japan für Aufbruch und ein langes Leben
Als Symbol für ihre Botschaft haben die Schülerin und der 47-Jährige – wie auch die Initiatoren einer ähnlichen Aktion in Osterath – den Kranich gewählt: "Er steht für Aufbruch und ein langes Leben. Das wünschen wir allen Kindern in Japan", sagt Heuschen. Angefangen haben die beiden allein, mittlerweile macht Davinas ganze Klasse der Brüder-Grimm-Schule mit, ebenso viele ihrer Freunde. Stolz berichtet sie: "Ich habe den anderen gezeigt, wie man den Kranich faltet. Schon in der nächsten Stunde haben viele selbst Papier mitgebracht. Mittlerweile falten wir oft mit der ganzen Klasse in unserer Freiarbeit. Wir haben schon 200 Stück fertig." Ihr erster Spendenstand ist heute ab 9 Uhr am Dr.-Franz- Schütz-Platz zu finden. Es folgen weitere vier an den nächsten Samstagen. "Wir werden jede Woche den Spendenstand auf unserer Internetseite veröffentlichen", erzählt Davinas Vater. Die beiden wünschen sich mehr Engagement auch von anderen. "Es ist eigentlich so einfach. Und es gibt noch so viele, denen man helfen muss. Wer denkt zum Beispiel an die Kinder in Libyen?", fragt Heuschen.


Quelle: Westdeutsche Zeitung - Janina Schrödter

 

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18.04.2011

Gezielte Hilfe vor Ort

Plan-Paten unterstützen vor allem Kinder im Tsunami-Gebiet. Sie sollen therapeutische Betreuung und Rückzugsräume bekommen. Der Weg, den die Hilfe nimmt, ist im Internet nachzuvollziehen. Die Initiative "Kinder für Kinder" spendet in dieses Projekt.

BÜDERICH
Claudia Strerath zögerte nicht, als Georg Heuschen seine Idee der Privat-Initiative "Kinder für Kinder" als Hilfsprojekt für Japan vorstellte: "Ich habe die Meinung in unserem Kreis abgefragt." Eine Antwort erhielt die Leiterin der Meerbuscher Aktionsgruppe von Plan International Deutschland bei der letzten Gruppenzusammenkunft: "Alle fanden es prima." Damit stand die Frage, warum sich die für Kinderrechte in Entwicklungsländern stark machende Organisation jetzt in einem reichen Industrieland engagiert, nur kurz im Raum. "Eigentlich ist Japan ein reines Geberland. Das heißt, dass viele Familien dort Patenschaften für Kinder in notleidenden Ländern übernommen haben", erklärt Claudia Strerath. Da aber in Teilen Japans zurzeit große Not herrscht, legt Plan einen auf 18 Monate befristeten Hilfsfond für die Tsunami-Opfer auf. Die Mittel dienen primär dazu, den traumatisierten Kindern eine therapeutische Unterstützung zu ermöglichen und Rückzugsräume innerhalb der Auffangstationen zu bieten.

"Es werden keine Patenschaften nach Japan vermittelt. Das Projekt ist zeitlich begrenzt."

So wird beispielsweise der Kindergarten in Tagajo, 20 Kilometer entfernt vom Tsunami-Zentrum Sendai, unterstützt. "Es werden keine Patenschaften vermittelt", betont Claudia Strerath. Sie findet, dass die Aktion der Kinder in Büderich sehr gut in dieses Projekt mit sofortiger Umsetzung hinein passt. Denn die von Georg Heuschen und seiner Tochter Davina initiierte Spendenaktion soll gezielt vor Ort Hilfe schaffen. Da setzt auch das Plan-Engagement an. Deshalb kann anhand von zeitnah abgestimmten und aktualisierten Spenden- und Kennnummern auf der Website www.kinder-fuer- kinder.net verfolgt werden, welche Hilfe aus Meerbusch kommt. "In den Meerbuscher Schulen gibt es viele japanische Kinder. Ich denke, dass die Mitschüler deshalb besonders sensibilisiert sind", beschreibt Claudia Strerath die Aktion "Kinder für Kinder", die ihre Spenden ins Plan-Paten-Projekt gibt.


Quelle: Rheinische Post - Monika Götz

 

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